Mundgeruch: Woher er wirklich kommt

21. Oktober 2026 · Redaktion HAUCHKLAR

Fast jeder kennt den Moment: Man beugt sich im Gespräch vor und fragt sich, ob der Atem gerade okay ist. Damit du weißt, wo du ansetzen kannst, haben wir uns angesehen, was Studien über die Quellen von Mundgeruch sagen.

Die häufigste Quelle ist der Mund

In Sprechstunden für Mundgeruch lag die Ursache bei den meisten Menschen im Mund. Je nach Studie waren es 76 bis 96 von 100. Meist stecken Beläge auf der Zunge dahinter. Dort bilden Bakterien Schwefelgase, und die riechen.

Selten: Magen, Darm und Blut

Nur bei etwa 4 bis 10 von 100 Menschen lag die Ursache außerhalb des Mundes. Magen und Darm waren es bei rund 2 von 100. Bei einer Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter wird Mundgeruch öfter beobachtet. Manche Geruchsstoffe gelangen auch über das Blut in die Lunge und dann in den Atem.

Was laut Studien hilft

  • Zunge reinigen. Tägliche Zungenreinigung senkt den Belag am sichersten.
  • Zink im Mund. Zink bindet Schwefelgase, wenn es sie direkt berührt, zum Beispiel aus Spülungen oder Lutschtabletten.
  • Mundbakterien. Der Stamm S. salivarius K12 wurde als Lutschtablette in kleinen Studien gegen Mundgeruch getestet.

Wann du zum Arzt solltest

Hält dein Mundgeruch trotz guter Mundpflege an, lass ihn ärztlich oder zahnärztlich abklären. So findest du heraus, welche Quelle bei dir dahintersteckt.

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Quellen